Ernährung

Schmerzen und Ernährung – die Dosis macht das Gift

Im Laufe der Evolution hatte der Mensch Kontakt mit verschiedenen Stoffen, hat sich anpassen und seinen Nutzen daraus ziehen können. Es ist also naheliegend, dass Stoffe, die er nicht kennt zu Schwierigkeiten und zur Belastung für den Körper werden können.

Gerade die Ernährung spielt da eine unglaublich wichtige Rolle sie ist essentiell für uns.

Du bist was du isst!

Ich habe mir ziemlich lange den Kopf darüber zerbrochen, was genau ich hier alles schreiben möchte. Der Bereich der Bewegungstherapie ist so weit greifend und vielfältig, dass man ganze Bücher damit füllen kann. Kommen wir also direkt auf das Wichtigste in Bezug auf Schmerzen zu sprechen.

Was Sie beachten sollten wenn Sie unter Schmerzen oder chronischen Erkrankungen leiden:

  • tierisches Eiweiß kann die ohnehin schon überhöhte Spannung der Muskulatur noch weiter steigern, des weiteren entstehen Schlacken die sich ablagern, was zu einer Kompaktierung des Bindegewebes führt und es unflexibel macht, die Belastung nimmt zu; sie enthalten darüber hinaus Purine die zum Ausscheiden über die Niere zu Harnsäure umgebaut werden, bei zu hohen Werten lagern sie sich unter anderem in Gelenken ab und verursachen Entzündungen, besser bekannt als Gicht
  • Kuhmilch ist für ein Kalb zum Wachstum gedacht, sie enthalten tierisches Eiweiß, die Lactoseintoleranz nimmt in den letzten Jahren zu und daneben erhöhen die enthaltenen Wachstumshormone nach alternativmedizinischen Quellen auch das Brustkrebsrisiko bei Frauen, zudem steht sie im Verdacht die Schleimproduktion zu erhöhen
  • Alkohol ist ein Zellgift, belastet Leber und Gehirn, bedingt eine Zunahme freier Radikale und kann die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien, zerstören
  • Rauchen beinhaltet hunderte von giftigen und krebserregenden Substanzen, beeinflusst das Allergierisiko negativ und ist oft eine starke Pestizidbelastung
  • Kaffee soll häufig mit Schwermetallen belastet sein, er weist „giftige“ Substanzen und einen hohen Säuregehalt durch die Röstung auf, die Herzfrequenz steigt aufgrund des Koffeins an und wirkt harntreibend, Während des Entkoffeinierungsprozess kommen chemische Lösungsmittel zum Einsatz, dies ist also nicht zwingend gesünder
  • Pestizide können Leber, Nieren, Nervensystem, Erbgut, Fortpflanzung, ungeborene Kinder schädigen, es besteht der Verdacht Allergien und Hautkrankheiten auszulösen und die Entstehung von Krebs zu begünstigen, Bioprodukte dürfen nicht soviele schädigende Stoffe enthalten wie konventionell angebaute Produkte und sollten daher bevorzugt konsumiert werden, oder am besten selber anbauen wenn man die Möglichkeit hat.
  • Zusatzstoffe – vormals fremde Stoffe( der Begriff „Zusatzstoffe wurde mit dem Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-Gesetz vom 15. August 1974 (LMBG) eingeführt): über 300 solcher Stoffe sind als Bestandteil unserer Nahrung zugelassen, bisher nur erforscht ist, wie sie einzeln wirken, wie sie miteinander reagieren und dann auf den Körper wirken steht in der Forschung noch am Anfang

Sie merken: die Liste scheint endlos zu sein und ließe sich immer weiter fortführen. Im Internet finden sich zahlreiche Information von Krankenkassen oder dem Gesundheitsamt über Inhaltsstoffe und dem Stand der Forschung. Wenn Sie unter Schmerzen oder anderen Erkrankungen leiden, kann das Thema Ernährung für Sie von Interesse sein.