Bewegungstherapie

Bewegungstherapie - Heilpraktikerin Daniela Lippert, Goldbach

Die Bewegungslehre nach Liebscher & Bracht entwickelte sich parallel zur Schmerztherapie und soll in systematisierten Übungen viele Dehnungen, Kräftigung und muskulären Ansteuerungsprozesse, die der Mensch benötigt, damit sein Bewegungsapparat bis ins hohe Alter beweglich, schmerzfrei und gesund bleiben kann.

Das ist die laienhafte Beschreibung dessen, was diese „Bewegungslehre“ bewirken soll.

Essentiell für die dauerhafte Wirksamkeit sei, dass die einseitigen Bewegungsmuster, die häufig zu den Schmerzen geführt haben, konsequent geändert werden. Ansonsten bauen sich die entsprechenden „Bewegungsprogramme“ im Gehirn und die strukturbedrohenden muskulär-faszialen Überspannungen bald wieder auf, sodass der „Alarmschmerz“ erneut gesendet wird.

Weil der moderne Alltag vieler Menschen jedoch einseitige Bewegungsmuster fördert und eine konsequente Änderung dieser Routinen selten zulässt, sind verschiedene Übungen entwickelt worden, die den muskulär-faszialen Verkürzungen gezielt entgegenwirken. Um die Schmerzfreiheit wann immer möglich dauerhaft zu erzielen, ist eine konsequente Anwendung der Übungen empfehlenswert – parallel zur so genannten Osteopressur und darüber hinaus.

Bewegungstherapie - Heilpraktikerin Daniela Lippert, Laufach

In durchschnittlich zwei bis drei Behandlungen werden die „Hirnprogramme“ immer wieder zurückgesetzt und durch die zunächst in der Praxis kontrollierten Übungen umtrainiert. So die Arbeitshypothese. Optimale Ergebnisse lassen sich jedoch am ehesten mit einer regelmäßigen Teilnahme an den Bewegungsgruppen erreichen. Aktive Mitarbeit ist insbesondere bei der Prävention von Schmerzen ein wichtiger Bestandteil der Therapie.

Hinweise zur Durchführung

Faszien

Die Schmerz- und Bewegungstherapie nach Liebscher – Bracht ist eine komplementärmedizinische Methode, die nur zum Teil, bei bestimmten Übungen, durch valide wissenschaftliche Studien in Wirkung und Wirksamkeit bewiesen sind. So reden wir über Beobachtungen einzelner Therapeuten in Bezug auf angegebene Behandlungen.