Die Schmerztherapie von Liebscher & Bracht

Osteopressurbehandlung nach Liebscher & Bracht, Daniela Lippert, Heilpraktikerin, Goldbach

Bei der von Liebscher & Bracht angewandten manualtherapeutischen Technik, der „Osteopressur“, werden gezielt die „Alarmschmerz-Rezeptoren“ in der Knochenhaut gedrückt. Dadurch sollen die Hirnprogramme angesteuert und zurückgesetzt werden können, sodass sich nicht selten die muskulär-faszialen Spannungen normalisieren. So wird die Wirkung von Liebscher & Bracht interpretiert, was wissenschaftlich nicht bewiesen ist. Den Fachbegriff „Alarmschmerz-Rezeptoren“ gibt es in der wissenschaftlichen Literatur nicht, wohl aber den der Schmerzrezeptoren. Im Folgenden übernehme ich den von Liebscher & Bracht geprägten Begriff, denn er verdeutlicht das Geschehen am bildlichsten.

Die Wirkung der „Osteopressur"

Als Folge der Behandlung würden laut Liebscher & Bracht die Gelenkflächen und Wirbelkörper an der behandelten Stelle weniger stark aufeinander gepresst, was von den Rezeptoren in unserem Körper wahrgenommen und an das Gehirn weitergeleitet wird. Entsprechend wird auch vielfach der „Alarmschmerz“ eingestellt. Trotz der nicht wissenschaftlich belegten Wirkung lässt sich immer wieder beobachten, wie effektiv diese Behandlungsform sein kann.

Die objektivierbare Wirkung der Therapie nach Liebscher & Bracht zeigt, dass die Schmerzen wohl nicht durch den Verschleiß der Struktur an sich entstehen, sondern eher durch die vom Gehirn registrierten überhöhten muskulär-faszialen Spannungen –, die wiederum auf minimalistische und einseitige Bewegungsmuster zurückgehen

Gemeinsam zur passenden Behandlung

Ob dies einer kritischen wissenschaftlichen Überprüfung standhält, wird die Zukunft zeigen. Vielleicht spielen dabei auch noch ganz andere Wirkungsmechanismen eine Rolle. Für mich steht fest: wenn die Methode Ihren Schmerz lindert, ist es die richtige für Ihre Bedürfnisse.

Gerne wäge ich mit Ihnen gemeinsam ab, welche Methode sich für Sie am besten eignet. Schon bei der ersten Behandlung lässt sich oft feststellen, ob die Schmerzen auf muskulär-fasziale Fehlspannungen zurückzuführen sind und diese Therapie helfen kann. 95 Prozent aller Patienten, die mit dieser Schmerztherapie behandelt wurden, gehen nach Aussagen von Liebscher & Bracht schmerzfrei oder erheblich schmerzärmer nach Hause.